Die Suchbegriffe sind nach Anfangsbuchstaben sortiert. Es werden dazu mehr oder weniger kurze Informationen zu wichtigen Begriffen aus der Klimabildung bereitgestellt. Das Glossar erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für weitergehende Informationen bzw. in die Tiefe gehenden Wissen, nutze die bekannten, seriösen Suchmaschinen!
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Feinstaub
Feinstaub ist ein Gemisch aus kleinsten Staubteilchen. Dabei sprechen Fachpersonen von PM10 und PM2.5. Das sind Partikel, die kleiner sind als 10 oder 2.5 Mikrometer. Als Vergleich: ein menschliches Haar ist 60 Mikrometer im Durchmesser.
Wie entsteht Feinstaub?
Bei der Verbrennung in Motoren und Holzheizungen oder beim Abrieb von Reifen und Strassenbelag. Die Quellen für Feinstaubentstehung sind: Verkehr, Baumaschinen, landwirtschaftliche Geräte, Heizungen und industrielle Anlagen.
Wie kann sich Feinstaub auf die Gesundheit auswirken?
Feinstaub gelangt in die Lunge und in den Blutkreislauf. Manche Feinstaubteilchen wie beispielsweise Russ sind krebserregend. Sie können ausserdem zu Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauferkrankungen führen.
Wie kann ich mich schützen?
Verzichten Sie bei hoher Feinstaubbelastung auf intensive sportliche Aktivität entlang von Strassen. Menschen mit Herz- und Lungenerkrankungen sollten stark belastete Orte wie Tunnels, stark befahrene Strassenabschnitte oder verrauchte Innenräume meiden.
Folgen der Erderwärmung
Mit den Folgen der globalen Erwärmung werden zahlreiche die Menschheit und die Erde betreffende Veränderungen durch einen weltweiten Temperaturanstieg beschrieben. Die globale Erwärmung ist der beobachtete und prognostizierte Trend zu einer im Vergleich zu den vorindustriellen Werten höheren globalen Durchschnittstemperatur mit Folgen wie steigende Meeresspiegel, Gletscherschmelze, Verschiebung von Klimazonen, Vegetationszonen und Lebensräumen, stärkere oder häufigere Waldbrände, verändertes Auftreten von Niederschlägen, stärkere oder häufigere Wetterextreme wie Überschwemmungen, Stürme und Dürren, Ausbreitung von Parasiten und tropischen Krankheiten sowie mehr Umweltflüchtlingen. Die prognostizierten und beobachteten negativen Auswirkungen des Klimawandels werden manchmal als „Klimakatastrophe“ bezeichnet.
Die Risiken für Ökosysteme auf einer erwärmten Erde verändern sich erheblich mit dem Umfang und dem Tempo des weiteren Temperaturanstiegs. Unterhalb einer Erwärmung von 1 °C sind die Risiken vergleichsweise gering, für anfällige Ökosysteme jedoch nicht zu vernachlässigen. Zwischen 1 °C und 2 °C Erwärmung liegen signifikante und auf regionaler Ebene mitunter substanzielle Risiken vor. Eine Erwärmung oberhalb von 2 °C birgt enorme Risiken für das Aussterben zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, deren Lebensräume nicht länger ihren Anforderungen entsprechen. Diese Arten werden verdrängt oder können aussterben, wenn sie den sich geographisch schnell verschiebenden Klimazonen nicht folgen können. Das trifft insbesondere auf die Pflanzenwelt zu, so dass die Verschiebung der Vegetationszonen deutlich langsamer nachziehen wird. Andere Arten können sich unter den veränderten Bedingungen stärker ausbreiten. Darüber hinaus drohen über 2 °C Temperaturanstieg sogar kollabierende Ökosysteme (siehe auch: Kipppunkte o. tipping points), deutlich verstärkt auftretende Hunger- und Wasserkrisen sowie weitere sozioökonomische Schäden, besonders in Entwicklungsländern.
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