Die Suchbegriffe sind nach Anfangsbuchstaben sortiert. Es werden dazu mehr oder weniger kurze Informationen zu wichtigen Begriffen aus der Klimabildung bereitgestellt. Das Glossar erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für weitergehende Informationen bzw. in die Tiefe gehenden Wissen, nutze die bekannten, seriösen Suchmaschinen!
B
Benzol
Dieser Luftschadstoff findet sich in Autoabgasen, aber auch im Zigarettenqualm.
Benzol ist der wichtigste Vertreter der sogenannten BTEX-Aromaten. In dieser Stoffgruppe werden Benzol, Toluol, Ethylbenzol und Xylole zusammengefasst, die sogenannten
leichtflüchtigen aromatischen Kohlenwasserstoffe. Diese organischen Verbindungen stammen vor allem aus Erdölprodukten und den Abgasen des Kfz-Verkehrs, entstehen
aber auch beim Zigarettenrauchen.
Biodiversität
Die Vielfalt des Lebens auf der Erde, von Genen über Arten bis zu Ökosystemen, auch Artenvielfalt.
Biosphärenreservat
Der Begriff „Biosphärenreservat“ ist zusammengesetzt aus „Biosphäre“ (Lebensraum) und „-reservat“ (von reservare = bewahren). Es geht also darum, Lebensräume zu bewahren, und zwar besonders wertvolle und schützenswerte.
Im Gegensatz zu Biosphärenreservaten, die den Erhalt und Schutz der durch Menschen geprägten Kulturlandschaft anstreben, werden Nationalparks zum Schutz einer natürlichen Dynamik ausgewiesen. Im Nationalpark soll sich die Natur ohne menschlichen Einfluss entwickeln.
Blaualgen
Blaualgen (Cyanobakterien) vermehren sich aufgrund von Überdüngung – primär durch Phosphor- und Stickstoffeinträge aus der intensiven Landwirtschaft und Abwässern – massenhaft, was zu einer gefährlichen Eutrophierung (durch Nährstoffüberschuss hauptsächlich Stickstoff und Phosphor) verursachte Überdüngung( von Gewässern führt
. Hohe Temperaturen begünstigen dies zusätzlich. Die Folge sind Algenblüten, Sauerstoffmangel, Fischsterben und gesundheitsschädliche Toxine.
Ursachen: Der hohe Nährstoffgehalt stammt oft aus Düngemitteln, die über Felder ausgewaschen werden, sowie aus Waschmittelrückständen.
Auswirkung: Blaualgen bilden eine grüne, ölige Schicht auf dem Wasser.
Gefahren: Sie produzieren Giftstoffe (Toxine), die bei Kontakt oder Verschlucken zu Hautreizungen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen können.
Lösung: Die Nährstoffzufuhr, besonders Phosphat, muss drastisch reduziert werden, wofür internationale Abkommen und ein nachhaltigerer Umgang mit Dünger nötig sind.
Die Problematik verschärft sich durch den Klimawandel, da höhere Wassertemperaturen das Wachstum zusätzlich fördern.
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